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DJI Ronin 4D: dji stellt Kamera-Gimbal Kombination vor

Soeben hat DJI den Ronin 4D vorgestellt, eine professionelle Videokamera mit eingebauter mechanischer Bildstabilisierung. Der Ronin 4D mit wahlweise 6K und 8K Auflösung, kombiniert eine übliche Filmkamera mit vielen Features aus den Drohnen und Gimbals der Firma.

Quelle: dji Presse

Aufbau:

Der Kamerabody ist modular aufgebaut. Austausch- und Abmontierbar sind unter anderem Bildsensor, alle Griffe, der Sender für drahtlose Bildübertragung und Steuerung, das Akkufach, aber auch der Monitor. Alle Achsen des Gimbals lassen sich sperren, um den Transport der Kamera erheblich zu erleichtern.

Zur Objektivkompatibilität: Die X9-Einheit, die aktuell im Lieferumfang enthalten ist, hat austauschbare Objektivhalterungen. So werden nicht nur die hauseigenen DL-Objektive unterstützt, sondern auch Modelle der Leica-M Serie. In Zukunft sollen noch weitere Halterungen auf den Markt kommen. Alle zurzeit getesteten Objektive finden Sie hier.

Aufgezeichnet wird in ProRes RAW, wahlweise auf externe USB-C SSDs, DJIs hauseigene Medien bzw. auf CFexpress 2.0 Typ B Karten. Mit dem 6K Sensor sind maximal 6008×3168 mit 48 fps möglich, das teurere Modell schafft sogar 8192×4320 mit 60 fps. Immer öfter auch in Konkurrenzprodukten verbaut, aber dennoch aufgrund des kompakten Formfaktors beeindruckend, sind die integrierten ND-Filter.

Gimbal:

Der Ronin 4D is mit einem 4-Achsen Gimbal ausgestattet, welcher den Bildsensor samt objektiv stabilisiert. Die mitgelieferten Griffe sind mit Joysticks zur manuellen Steuerung ausgestattet, aber auch Active Track hat seinen Platz in der Kamera gefunden. Eine große Besonderheit ist die aktiv stabilisierte Z-Achse: Besonders Bewegungen beim Laufen oder mit größerem Höhenunterschied werden durch die zusätzliche Achse flüssiger, als beispielsweise mit einem RS2.

Mit einem optionalen Funkmodul kann man den Monitor und verschiedene Zubehörteile auf bis zu 6 km Distanz zur Kamera verwenden. Das erleichtert den Workflow in größeren Teams, denn es werden nur Teile von einem Hersteller verwendet, die noch dazu voll in das Betriebssystem und die Hardware integriert sind.

Software:

Hier kommen ein weiteres Mal die Startvorteile des Konzerns zum Vorschein: Die Software ist bereits in der ersten Version vollständig und intuitiv bedienbar. Die Oberfläche ähnelt dem Betriebssystem von Blackmagic, alle wichtigen Informationen wie Blende, Shutter und ISO sind sofort sichtbar.

In Kombination mit dem (mitgelieferten) Hardware LiDAR-Sensor hat die Kamera beeindruckend zuverlässigen Autofokus. Auch Besitzer eines Ronin 4D, die manuelles fokussieren bevorzugen, profitieren von dem Modul, denn die Software zeigt wahlweise eine Fokus-Hilfe, die mithilfe der Daten des Sensors arbeitet.

Preis und Verfügbarkeit:

Der Ronin 4D ist auf der DJI-Website zurzeit für 6.999 Euro mit 6K Sensor vorbestellbar, die 8K-Variante wird voraussichtlich 10.999 Euro kosten. In dem Paket ist ein Großteil der notwendigen Teile enthalten, nicht nur der Body. Einige andere Hersteller hätten wohl auf das Fokusmodul oder die Griffe wohl verzichtet, für den Ronin 4D benötigt man aber nur noch ein Objektiv für den Großteil der Funktionen.

Links:

Den Ronin 4D vorbestellen: https://store.dji.com/at/product/dji-ronin-4d?vid=107571

Unser Artikel zum RS2: https://philip-ollinger.at/2020/11/16/dji-rs2-und-rsc2-das-sind-die-unterschiede/

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