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Cowboy 4 / Cowboy 4 ST: Nur Detailänderungen?

Das Cowboy 4 bringt nicht nur farblich, sondern auch technisch viele neue Details mit sich. Wir haben alle neuen Features und Unterschiede aufgelistet, damit Sie sich ein Bild machen können, ob ein Cowboy 3 ausreichend ist oder das Cowboy 4 ein Must-Have ist.

Quelle: Cowboy Presse

Design:

Die größte Neuerung sind die zwei unterschiedlichen Rahmen: Um mehr Körpergrößen abzudecken, gibt es jetzt auch ein weniger sportliches Fahrgestell, welches aus der Technik des Cowboy 4 ein Stadtfahrrad macht. Aufgrund dieser Neuerung gibt es nun zwei Modelle, nämlich das Cowboy 4 ST und Cowboy 4. Technisch gibt es jedoch keine Unterschiede, beide Fahrräder sind gleich teuer und haben die exakt gleichen Features.

Das E-Bike ist nun in drei Farben erhältlich, nämlich im klassischen Schwarz, aber auch in Beige und Grau. Kleiner Optikfehler: Weder der Akku, noch die Schutzbleche sind in der grauen und beigen Version dem Rahmen angepasst, stattdessen sind diese Teile immer Schwarz. Für uns steht diese Designentscheidung im Widerspruch zum sonst so minimalistischen Fahrrad.

Eine im Alltag sehr relevante Neuerung betrifft die Schutzbleche: Diese sind nun kein optionales Extra mehr, sondern bei jedem Cowboy 4 mitgeliefert.

Features:

Das Smartphone ist ab jetzt als Infotainmentsystem fixer Bestandteil des E-Bikes. Endlich kann damit das Handy an einem sicheren Ort montiert werden, doch das ist noch nicht alles: Unterstützte Geräte können induktiv aufgeladen werden, damit der Akku beim Anzeigen der Fahrdaten nicht am Ziel leer ist. Für eine einfache Montage am Rad wird ein sogenanntes Quad Lock System benutzt, im Bestellvorgang kann man die notwendige Smartphonehülle für 29 Euro erwerben.

Nicht neu, aber immer schon eine Besonderheit der E-Bikes der Firma ist, dass der Akku nicht fix verbaut ist. Stattdessen kann man den Akku herausnehmen und zum Beispiel in die Wohnung zum Aufladen mitnehmen. Das ist ein riesiges Verkaufsargument im Vergleich zum größten Konkurrenten Vanmoof, wo das Fahrrad immer zur Steckdose mitgenommen werden muss.

Über die App kann man während der Fahrt die Navigation nutzen, sieht aber auch die Geschwindigkeit, den Akkustand und die Restreichweite live am Lenker. Für etwas mehr Diebstahlschutz erkennt das E-Bike, wenn der Besitzer in der Nähe ist (Smartphone Bluetooth) und schaltet damit die Motorunterstützung erst an. Wer gerne zum Fahrradfahren motiviert wird, kann ebenfalls von der App profitieren, denn mit Statistiken und Push-Benachrichtigungen wird man immer an das Fahrrad erinnert.

Preis und Verfügbarkeit:

Für 2490 Euro bekommt man mit dem Cowboy 4 oder Cowboy 4 ST ein noch vollständigeres Gesamtpaket, das einzig fehlende Feature im Alltag wird wohl ein Fahrradständer sein, denn auch ein Ort, an dem man einen solchen montieren kann, fehlt ebenfalls.

Links:

Zur Cowboy Website: https://at.cowboy.com/
Unser Artikel zum Cowboy 3: https://philip-ollinger.at/2020/06/07/cowboy-3-das-sind-die-neuerungen/
Unser Artikel zum Vanmoof X3/S3: https://philip-ollinger.at/2020/04/24/vanmoof-stellt-mit-x3-und-s3-neue-e-bikes-vor/

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