Fenstersensoren für Smart Home Systeme gibt es am Markt mittlerweile unfassbar viele. Der neue Eve Window Guard für 140 Euro ist ein absolutes High-End Modell. Wir haben uns die Unterschiede angesehen und wann sich eine so hohe Investition lohnt.

Quelle: Eve Presse

Installation und Design:

Großer Vorteil dieses Formats ist, dass der Sensor unsichtbar im Rahmen verschwindet. Die kleine, weiße Box wird nach Vorgabe in der Anleitung platziert und nach der Montage in der App kalibriert und eingerichtet. Dabei wird noch ein Raum und ein Gerätename festgelegt.

Ein Nachteil, der uns aufgefallen ist: Das Kleben in den Fensterrahmen ist nicht möglich, der Window Guard muss festgeschraubt werden. Der Vorteil daran ist allerdings, dass man die Position des Geräts verändern kann, ohne doppelseitiges Klebeband nachzukaufen, es bleiben aber immer die Löcher als Rückstand.

Unterstützte Dienste und Funktionen:

Der Sensor erkennt verschiedene Zustände des Fensters, grundsätzlich wird in der App aber entweder offen, geschlossen oder gekippt angezeigt. Der große Unterschied zu vielen anderen Fenstersensoren am Markt kann der Eve Window Guard aber versehentliche Berührungen des Fensters von Einbrüchen unterscheiden.

In der Eve App kann so ein Manipulationsversuch wie aufhebeln oder zerbrechen der Scheibe angezeigt werden. Die Home App zeigt hierbei den Zustand „geöffnet“ an, die Eve App bietet hingegen auch den Hinweis, dass es sich wahrscheinlich um einen Einbruch handelt.

Zu beachten ist auch, dass HomeKit bis jetzt (Stand Oktober 2020) noch keine gekippten Fenster erkennen kann, das heißt in die Automationen der Home App kann der Status gekippt noch nicht nativ eingebaut werden. Dazu benötigt man die Eve App.

Quelle: Eve Presse

Mögliche Automationen:

Sowohl mit der Eve App, als auch mit Apples Home App ist einiges möglich. Hier sind einige Beispiele für die Nutzung des Sensors mit anderen Smart-Home Produkten im Alltag:

  1. Heizungssteuerung: Heizen während dem Lüften ist reine Energieverschwendung und wohl der offensichtlichste Anwendungsfall. So kann man in Kombination mit einer smarten Heizungssteuerung einfach Geld sparen.
  2. Auf offene Fenster beim Verlassen der Wohnung hinweisen: Home Kit bietet ja mittlerweile auch die Funktion zu erkennen, wenn die Wohnung oder das Haus verlassen wird. Das kann man sich zunutze machen, indem man sich auf offene Fenster hinweisen lässt, wenn man sein Zuhause verlässt.
  3. Alarmanlage: Möchte man eine einfache Alarmanlage zur Abschreckung, kann man mithilfe der Eve App und einigen ansteuerbaren Leuchtmitteln diese Möglichkeit umsetzen. Erkennt der Eve Window Guard einen Einbruchsversuch, gehen alle diese Lampen gleichzeitig an.

Das sind zwar nur ganz einfache Automationen, aber wir haben bewusst Möglichkeiten ausgesucht, die mit wenigen vorhanden Produkten auch funktionieren. Erzählen Sie uns gerne über ihre Automationen mit diesem Produkt unten im Kommentarbereich.

Fazit und Preis:

Trotz des Preises von 140 Euro (UVP, siehe Link unten*) konnte uns der Eve Window Guard überzeugen. Die zusätzliche Kipperkennung und die HomeKit Integration rechtfertigen den Aufpreis zwar nicht ganz, sind aber gute Argumente für das Modell.

Achtung: Für die Nutzung von Push Benachrichtigungen ist ein HomePod oder Apple TV als Steuerzentrale erforderlich, da das Gerät nur Bluetooth unterstützt.

Links:

Den Eve Window Guard kaufen*:

Alle mit Stern gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links, wir bekommen also beim Kauf des Produktes eine kleine Provision. Der Artikel wird für Sie dadurch aber nicht teurer.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
[Total: 0 Average: 0]

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.