Die neue Blink Indoor ist eine kabellose, WLAN Überwachungskamera für Ihr Smart Home. Die neue Version soll noch länger ohne Batteriewechsel auskommen und gleichzeitig Bewegungserfassung und 2-Wege-Audio bieten. Wir haben uns angesehen, wo die Unterschiede zur Blink Mini liegen und ob diese den Aufpreis wert sind.

Links die Version für den Außenbereich, rechts jene für den Innenbereich (Quelle: Amazon Newsroom)

Design und Batterielaufzeit:

Sehr schlicht und unauffällig sieht die Kamera in beiden Farbversionen aus (siehe Bild oben). Angeboten wird ein Gehäuse in schwarz oder weiß, die Front ist aber immer schwarz. Die schwarze Farbversion ist die Outdoor-Kamera, das weiße Modell die Version für den Innenbereich.

Eine große Besonderheit bei Kameras von Amazon ist die beeindruckende Batterielaufzeit: Bis zu zwei Jahre soll die Kamera ohne Wechsel problemlos funktionieren, ein Wert, der bisher kaum erreicht werden konnte.

Funktionen und Alexa-Integration:

Die native Integration von Alexa ist eines der wichtigsten Verkaufsargumente von Amazon für die Blink Serie. Auf Sprachbefehl kann so zu jeder Zeit auf den Videofeed der Kamera zugegriffen werden. Aufgenommen wird in 1080p HD Videoqualität, die Kamera unterstützt Infrarot Nachtsicht.

Die App bietet nicht nur Zugriff auf Livestreams der Kameras an, sondern auch vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten. Neu ist beispielsweise, dass “Privatzonen” festgelegt werden können. In diesen Bereichen ist in den Aufzeichnungen kein Bild zu sehen, was viele Bedenken bezüglich der Privatsphäre mit Sicherheit verringern wird.

Sofern sie das möchten, können Sie über Bewegungen im Sichtfeld der Kamera informiert werden. Dafür können individuelle Zonen festgelegt werden, die ignoriert werden sollen.

Trotz des kleinen Gehäuses ist auch die Möglichkeit für Zwei-Wege-Audio eingebaut, man kann sich also auch über die Kamera mit anderen Personen unterhalten. Wichtig zu wissen ist aber auch: Unterstützt werden nur 2,4 GHz WLAN Netzwerke.

Blink Outdoor (Quelle: Amazon Newsroom)

Blink Indoor/Outdoor: App und Cloud-Speicher

Wie mittlerweile alle anderen Anbieter auch, bietet Blink ein Abomodell zur Cloudspeicherung der Aufnahmen an. Für eine einzelne Kamera zahlt man dafür 3 Euro pro Monat, wenn man Speicherplatz für eine unbegrenzte Anzahl an Kameras möchte kostet das 10 Euro monatlich. Die Aufnahmen werden hierbei für 30 Tage gespeichert.

Wer langfristig Geld sparen möchte, der kann aber auch 29,99 Euro das Blink Sync Modul 2 kaufen, welches die Datenspeicherung auf eine microSD-Karte vor Ort ermöglicht. So kann der volle Funktionsumfang der Kameras genutzt werden, ganz ohne laufende Kosten. Unseren Artikel zu dem Gerät finden Sie hier.

Unterschiede zur Blink Mini:

Seit kurzem hat Amazon auch eine deutlich günstigere Kamera im Sortiment, die Blink Mini. Diese bietet allerdings keine Möglichkeit, sie kabellos zu verwenden, es wird immer eine Steckdose benötigt.

Ist aber sowieso immer ein Stromanschluss in der Nähe, muss man nicht unbedingt zum teureren Modellen greifen. Schließlich ist auch die Videoauflösung gleich und es wird ebenfalls die Bewegungserkennung angeboten. Unseren Artikel zur Blink Mini finden Sie hier.

Fazit und Preis:

Für knapp 120 Euro bekommt man die wetterfeste Version der Kamera, knapp 20 Euro weniger kostet die Blink Indoor. Kauft man gleich mehrere Kameras, wird der Stückpreis noch deutlich niedriger (circa 290 bzw. 380 Euro). Beide Versionen sind für den Preis volkommen in Ordnung, besonders die lange Batterielaufzeit ist etwas, was noch kein anderer Hersteller so gut hinbekommen hat.

Links:

Die Blink Indoor kaufen*:

Die Blink Outdoor kaufen*:

Das Blink Sync Modul 2 kaufen*:

Alle mit Stern gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links, wir bekommen also beim Kauf des Produktes eine kleine Provision. Der Artikel wird für Sie dadurch aber nicht teurer.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
[Total: 0 Average: 0]

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.