Wie bereits in den Jahren zuvor testen wir für Sie die erste Beta von iOS, heuer iOS 14. Diese ist derzeit nur für Entwickler verfügbar, die nächste Version soll im Juli auch für private Testnutzer freigeschaltet werden. Hier ein Überblick über Stabilität, Risiken und neue Features in der iOS 14 Beta.

Die größte Neuerung: Widgets am Homesceen! (Quelle: Apple)

Neue Features:

Besonders faszinierend sind die neuen Widgets am Homescreen. Jahrelang war der Startbildschirm ja unverändert, jetzt wagt Apple mit dieser Neuerung einen Schritt in die Zukunft. Widgets nehmen entweder so viel Platz ein wie vier, oder in einer größeren Version acht Apps.

Für alle, die auf ihrem Gerät viel zu viele Apps installiert haben, dürfen sich jetzt über einen neuen Überblick freuen. Anstatt mühsam nach der App zu suchen, kann man nun über eine neue Überblicksseite nach Kategorien filtern oder den Namen der App suchen.

Eingehende Anrufe werden im entsperrten Zustand werden nun als Hinweis im oberen Bildschirmbereich eingeblendet. Dadurch kann man ganz normal weiter arbeiten, auch wenn man angerufen wird.

iOS 14 Beta Test:

Stabilität:

Wie schon letztes Jahr sind wir auch hier wieder überrascht. Obwohl es sich bei der getesteten Software um die erste Version handelt, funktionieren alle Basisbestandteile, sowie ein Großteil aller Apps. Besonders gefällt uns, wie flüssig das gesamte Betriebssystem läuft, auch die Geschwindigkeit ist bei älteren Geräten (hier iPhone 6s) sehr positiv ausgefallen.

Verwendung von Widgets und neuer Homescreen:

An diese neue Funktion muss man sich noch gewöhnen, wir können uns aber vorstellen, dass besonders die Anzeige des aktuellen Wetters auf Dauer Sinn macht. Das Hinzufügen von Widgets, ist noch etwas ruckelig, wird aber in den nächsten Betas sicher besser funktionieren.

Risiken:

So eine frühe Beta auf seinem Gerät zu installieren, birgt mehrere Risiken: Zunächst übernimmt Apple keine Garantie dafür, dass alle Funktionen funktionieren und das Betriebssystem stabil läuft. Außerdem könnten Banking-Apps die neue Softwareumgebung als Jailbreak erkennen und daher keinen Zugriff auf Kontostand, Überweisungen und mehr erlauben.

Aus diesem Grund empfiehlt Apple auch, diese Versionen nur auf Geräten zu verwenden, die nicht dringend benötigt werden. Sobald die öffentliche Beta aber auf den Markt kommt, wird es kaum Probleme dieser Art mehr geben.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
[Total: 1 Average: 4]

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.