Vor zwei Tagen hat Reolink mit der Lumus eine neue Smart-Home Sicherheitskamera vorgestellt, die auch ein Spotlight zur Abschreckung von Einbrechern eingebaut hat. Wir haben uns die Features angesehen.

Quelle: Reolink

Design:

Das Design selbst wirkt für den Preis nicht zu schlecht verarbeitet, das Problem ist die Wandaufhängung. Diese ruiniert mit ihrem billigen Aussehen das Konzept der Kamera. Form und Farbe sind immer gleich, es gibt nur eine einzige Version, links und rechts ist das Reolink-Logo in blau gedruckt. Zur Platzierung: Wichtig ist es, einen Stromanschluss in direkter Umgebung und guten WLAN-Empfang zu haben, denn sonst ist die Investition umsonst!

Features:

Anders als die meisten neuen Smart Home Überwachungskameras, hat die Reolink Lumus noch einen MicroSD-Karten Slot verbaut. So hat man die Möglichkeit, auf die Kosten von Cloud-Abos zu verzichten. Die Kamera unterstützt 2-Wege-Audio über die Reolink-App. Besonders beworben wird die Farbige Nachtsicht, was die Erkennbarkeit von Dingen oder Personen im Dunklen erkennen soll.

Quelle: Reolink

Sollte man einen Google Assistant oder ein Alexa-Device mit Display besitzen, kann man diese ebenfalls mit dem Reolink-System verbinden. Das wichtigste Features und gleichzeitig der Namensgeber für die Lumus ist das eingebaute Spotlight. Es dient hauptsächlich zur Abschreckung, nicht aber zur Beleuchtung von größeren Flächen. Dazu benötigt man beispielsweise die Smarte Außenkamera von Netatmo für rund 300 Euro.

Technische Daten und Software:

  • 2,4 Gigahertz WLAN
  • Full HD Auflösung, aber nur 15 (!) FPS
  • Spotlight 1.6W, 6500K, 180lm
  • 6 IR-LEDs für Nachtsicht
  • PIR-Sensor
  • Kein Akku, Stromversorgung zwingend über Netzteil
  • Micro-SD Slot (maximal 64 Gigabyte)

Die Software ist für Windows, MacOS, iOS und Android verfügbar, die mobile App ist modern designt und relativ gut verwendbar. Die Schnittstelle bietet die Möglichkeit Push-Benachrichtigungen zu erhalten, eine Cloud ist gerade in Arbeit und soll in Kürze verfügbar sein.

Fazit und Preis:

Für „nur“ rund 75 Euro bekommt man eine vernünftige Sicherheitskamera für den Außenbereich, muss dafür aber auf ein besonders elegantes Design verzichten. Je nach Platzierung der Kamera ist dieser Nachteil mehr oder weniger ein Grund gegen den Kauf, denn an der Eingangstür wählt man eher ein teureres, schöneres Gerät. 

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