Die Arlo Pro 3 gehört zu den vielseitigsten und besten Smart Home Überwachungskameras. Die neue Version ist nun auch bei uns erhältlich, weshalb wir uns heute die Technischen Daten und Features angesehen haben. Und eines vorab: Es gibt ein großes “aber”!

Quelle: Arlo

Design:

Obwohl das Gehäuse aus Plastik ist, wirkt die Arlo Pro 3 sehr hochwertig verarbeitet. Der größte Teil besteht aus einem Stück, nur die Front und der Stromanschluss sind eigene Bauteile. Die schwarze Vorderseite ist mit dem Objektiv für die Kamera, Lautsprecher und Mikrofon für Zwei-Wege Audio, sowie einem kleinen Scheinwerfer ausgestattet.

Diese Wirkung unterstützt noch das Zubehör, welches magnetisch an der Kamera montiert wird und diese dadurch noch minimalistischer wirken lässt. Alles in allem ist die Arlo Pro 3 zumindest im Bereich Design, sehr gut gelungen.

Features und Technische Daten:

Die maximale Videoauflösung liegt bei 2K also 2560 x 1440 Pixeln, was wohl etwas Spielraum für Zoom geben soll. Wie bereits vorhin erwähnt, hat die Überwachungskamera einen kleinen Scheinwerfer verbaut, welcher durch Bewegungen aktiviert werden kann.

Quelle: Arlo

Die Arlo Pro 3 erfordert ein 2,4 Gigahertz WLAN (802.11 b/g/n) mit einer Uploadgeschwindigkeit von mindestens zwei bis vier Mbit/s. Das Objektiv hat einen extremen Weitwinkel mit 160 Grad Sichtfeld. Besonders vielseitig ist Arlo im Bereich Smart Home Integrationen: Die Kamera ist kompatibel mit Apple HomeKit, Alexa und dem Google Assistant.

Die App des Herstellers ist zwar kostenpflichtig, bietet aber zahlreiche, nützliche Features. So erkennt ein Algorithmus ob es sich um Menschen, Tiere oder sogar Pakete handelt und sendet dementsprechend passende Push-Benachrichtigungen. Für Apple-Nutzer gibt es auch an die Apple Watch angepasste Benachrichtigungen. Der Akku soll zwischen 3 und 6 Monaten lang halten, über das magnetische Ladekabel ist dieser in rund 3,5 Stunden wieder aufgeladen.

Abo-Modell „Zwang“:

Bei Produkten der Firma Arlo gibt es allerdings immer einen riesigen Nachteil: Wenn man die beworbenen Features nutzen möchte, fallen zusätzliche Kosten in Form eines Abo-Modells an. Nutzt man beispielsweise eine Kamera, fallen monatlich mindestens 2,79 Euro an (Stand 7. April 2020, aktueller Preis hier).

Das ist auf Dauer gesehen ein großer finanzieller Mehraufwand, als ein einmaliger Kauf der Kamera und einer SD-Karte. Diese Möglichkeit hat man bei der Arlo Pro 3 allerdings nicht, was man vor dem Kauf auf jeden Fall bedenken sollte.

Fazit, Preis und Links:

Derzeit kostet die Arlo Pro 3 als einzelne Kamera zwischen 270 und 300 Euro, das wäre zwar in Ordnung, doch leider wird man für den vollen Funktionsumfang zu zusätzlichen Kosten gezwungen, weshalb wir mit einer Empfehlung sehr vorsichtig sind. Ist man aber bereit, für die Cloud zu bezahlen, ist die Arlo Pro 3 eine gute Wahl.

Lesen Sie auch unseren Beitrag zur Arlo Video Doorbell: https://philip-ollinger.at/2019/12/15/arlo-video-doorbell-klein-aber-praktisch/

Unser Artikel zur Arlo Ultra: https://philip-ollinger.at/2019/04/07/arlo-ultra-smart-home-in-echtem-4k/

Website des Herstellers: https://www.arlo.com/at/products/arlo-pro-3/default.aspx#top

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1 Kommentar

UniFi Protect Videoüberwachung: Unabhängig? | philip-ollinger.at · 13. April 2020 um 17:00

[…] UniFi Protect System ist eine gute Alternative zur häufigen Kostenfalle der Herstellerclouds. Somit zahlt man zwar einmalig etwas mehr, doch auf Dauer ist diese Möglichkeit auf jeden Fall die […]

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