Sie sind auf der Suche nach einer günstigen Smartwatch? Amazfit hat ja einiges im Angebot, doch heute haben wir die Amazfit Stratos sehr genau unter die Lupe genommen. Lässt sich eine solche Uhr mit einer Apple Watch oder einer Lösung von Samsung vergleichen?

Quelle: Amazfit/Newsroom

Design:

Sehr edel wirkt die gesamte Uhr, welche mit einem Silikonarmband geliefert wird. Drei echte Knöpfe aus Edelstahl finden sich noch an der Smartwatch, der Rest wird über das runde LCD-Display gesteuert. Das Gerät wiegt 70 Gramm und hat 4 Gigabyte internen Speicher.

An der Unterseite mit Keramikelementen wird die Herzfrequenz gemessen, die Uhr hat einen 1,2 Gigahertz Prozessor. Aufgeladen wird das Gerät über drei Metallkontakte an der Unterseite. Kritisieren müssen wir hingegen die Tatsache, dass der Herzfrequenzssensor aus der sonstigen Smartwatch heraussteht, was unschöne Abdrücke hinterlassen kann.

Funktionen:

Da nicht jeder zum Training sein Smartphone mitnehmen will, um Musik zu hören, verfügt die Amazfit Stratos über 4 Gigabyte internen Speicher, auf dem Musik gespeichert werden kann. Koppelt man die Uhr nun mit einem Bluetooth Headset, senkt sich zwar die Akkulaufzeit drastisch, doch man benötigt kein Smartphone.

In der App für IOS und Android gibt es auch die Möglichkeit, den eigenen Schlaf aufzuzeichnen. So analysiert die Uhr die Schlafphasen, den Ruhepuls und noch viel mehr. Ein Always-On Display zeigt dauerhaft die Zeit an, verbraucht dabei aber nicht nennenswert Strom. Diese Funktion kennen wir bereits aus vielen Samsung Smartphones. Die GPS Funktion soll ebenfalls noch eine relativ gute Akkulaufzeit bieten. In der optimalen Situation soll sie bis zu 35 Stunden das Signal aufzeichnen können.

Natürlich empfängt die Smartwatch auch Benachrichtigungen vom Smartphone, sodass Sie zum Lesen von SMS oder E-Mails nicht extra ihr Handy aus der Tasche ziehen müssen. Über Anrufe wird man zwar benachrichtigt, doch annehmen und Gespräche führen ist damit leider noch nicht möglich. Das würde aber auch die Wasserfestigkeit stark beeinträchtigen und zusätzliche Kosten verursachen.

Über 16 verschiedene Sportarten werden von der Uhr getrackt, wie zum Beispiel Triathlon, Skifahren, Klettern, Tennis und Fußball. Wir nennen absichtlich diese, denn bisher haben wir eine solche Möglichkeit nur vom teuren Hersteller Garmin gekannt.

Amazfit Stratos gegen die Apple Watch:

Zunächst kann man mit dem offensichtlichen beginnen: Der große Konkurrent, die Apple Watch, ist nicht rund und hat nur ein physisches Bedienelement. Das ist bei dem ausgefeilten Betriebssystem aber auch kein Problem. Apple Nutzern wird bei der Stratos aber auch die komplette Vernetzung mit dem iPhone fehlen. Das kann der beliebte Hersteller Amazfit seinen Kunden noch nicht bieten.

Dafür hat die Software, wie zuvor erwähnt, aber eine umfangreiche Auswahl an Sportarten, die damit aufgezeichnet werden können. Auch die Wasserfestigkeit ist besser: Bis zu 50 Meter tief kann man mit der Uhr tauchen, die Apple Watch schafft bisher nicht annähernd zu viel. Das liegt aber, wie zuvor angesprochen, an den eingebauten Mikrofonen und Lautsprechern. Auch zusätzliche Apps sind der Apple Watch vorbehalten, denn dazu muss man große Hersteller auf die eigene Seite ziehen.

Fazit und Preis:

Preislich liegt die Amazfit Stratos trotz ihrer Funktionen noch deutlich unter dem Preis des großen Konkurrenten, der Apple Watch. In der Praxis lohnt sich die Investition vor allem für Android-Nutzer und Sportler, bei einem Apple Gerät raten wir trotzdem, statt circa 200 Euro doch noch deutlich mehr zu investieren. Im Alltag ist die Uhr aber trotzdem nicht schlecht verwendbar.

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