Das neue Smart-Lock von Netatmo hat ein wirklich spannendes Konzept: Anders als bei Nuki und Co. verzichtet der renommierte Hersteller für Smart-Home Produkte nicht komplett auf Schlüssel, sondern setzt auf Auswahl. Was das in der Praxis bedeutet und ob dieses Konzept auch wirklich besser ist, haben wir in diesem Artikel für Sie herausgefunden.

Quelle: Netatmo

Das spannendste an diesem Smart Lock ist das komplett unterschiedliche Konzept im Vergleich zu Nuki (lesen sie auch unseren Artikel dazu): Netatmo hat sich dazu entschieden, den Schlüssel nicht komplett abzuschaffen, sondern ihn durch eine komplett neue Version ersetzen. Diese Schlüssel funktionieren über NFC und haben daher keine besondere Form. Das ermöglicht es dem Verwender, verlorene Schlüssel ohne hohe Kosten zu deaktivieren und zu ersetzen. Nur als „Nebenfunktion“ ist das Entsperren der Türe auch über das Smartphone möglich.

Design:

Das Design ist relativ zurückhaltend, aber laut den jetzigen Informationen gibt es nur eine Version in Silber. Aus diesem Grund wird die Farbe zu dunkleren Türen eher nicht passen, was durchaus ein Problem sein kann. Ansonsten wirken sowohl jener Teil, der von außen sichtbar ist, als auch jener für den Innenbereich wertig und modern. Auch die „Schlüssel“ sehen toll aus, sind aber seltsamerweise schwarz und passen damit farblich absolut nicht zum Schloss. Vielleicht werden bei Verkaufsstart unterschiedliche Versionen, die farblich aufeinander abgestimmt sind, erhältlich sein.

Vor- und Nachteile im Vergleich zu Nuki

Ein eindeutiger Vorteil der direkten Integration in die Türe ist die kompaktere Bauform. Dadurch wirkt die Türe sowohl von Innen deutlich eleganter, denn bei Nuki ist die Größe wohl der wichtigste Kritikpunkt. Das Netatmo Smart-Lock hat aber auch einen großen Nachteil: Diese Bauweise verhindert die Verwendung eines bestimmten Schließzylinders und den einfachen Austausch durch ein anderes Modell.

Features und mehr Informationen:

Die Features sind eigentlich relativ übersichtlich: Über die App lassen sich physische Schlüssel aktivieren beziehungsweise deaktivieren, sowie die Türe auf- und zusperren. Somit kann man auch an erwartete Gäste „Einladungen“ versenden, die ein aufsperren der Haustüre auch ohne den klassischen, versteckten Schlüssel ermöglichen. Die Stromversorgung erfolgt über AAA-Batterien (Laufzeit rund 2 Jahre), die Kommunikation mit dem Smartphone via Bluetooth. Laut Hersteller gibt es vorerst keine Bridge für die Anbindung an das Internet, zum Hinzufügen und Entfernen von Schlüsseln muss man also vor Ort sein.

Marktverfügbarkeit und Links:

Sowohl der Preis des Produktes selbst, als auch jener der Ersatzschlüssel ist noch unbekannt, weshalb wir auch noch sehr vorsichtig sind, von einem gelungenen Produkt zu sprechen. Schließlich macht der Preis den größten Teil eines Fazits aus. Sollte ein Startdatum festgelegt worden sein, finden Sie dieses auf der Website des Herstellers:
https://www.netatmo.com/de-at/security/doorlock
Lesen Sie auch unseren Artikel über das Nuki Smart-Lock 2.0:
https://philip-ollinger.at/2019/03/08/nuki-smart-lock-sesam-oeffne-dich/

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