Soeben hat dji mit der Mavic Mini endlich frischen Wind in die Serie gebracht. Grund genug, sich diese Drohne einmal genau anzusehen. Und in diesem Beitrag haben wir dieses Modell dann noch mit dem besten Fluggerät der Serie verglichen: Der Mavic 2 Pro.

Design und Besonderheiten:

Noch moderner und ästhetischer kommt die Drohne zusammengefaltet daher. Sie ist gerade einmal so groß wie ein iPhone 11 Pro und kostet dazu noch deutlich weniger. Der schwarz lackierte Gimbal sieht beeindruckend aus, das Gehäuse aus Kunststoff wirkt überhaupt nicht billig. Unangenehm fällt ein Micro-USB Anschluss auf, doch dieser wird durch das geringe Gewicht wieder in Ordnung gebracht.

Und mit den nur 249 Gramm hat es auch etwas auf sich: Dieses Gewicht fällt um ein Gramm unter die Anmeldepflicht für Drohnen, sowohl in den USA, als auch in Österreich und vielen anderen Ländern. Damit erspart man sich Kosten, Zeit und Nerven, weshalb das Fluggerät viele Skeptiker zum Kauf bewegen dürfte.

Anzeige

Die App und die Fernsteuerung sind in leicht abgeänderter Version bereits von anderen Modellen der Serie bekannt. 30 Minuten lang hält eine der „Intelligent Flight Batteries“, mehr als genug um einen Reisetag damit auszukommen. Und wenn man eine der Fly More Combos bestellt, dann bekommt man ein Ladegerät und mehrere Akkus. Ansonsten muss via USB aufgeladen werden.

Vergleich Mavic Mini und Mavic 2 Pro:

Eines vorweg: Uns ist natürlich klar, dass die beiden Modelle sich durch Preis und Zielgruppe komplett unterscheiden. Trotzdem sind wir der Ansicht, dass dieser Vergleich für einige Nutzer ganz interessant sein könnte.

Modell: Mavic Mini Mavic 2 Pro
Kamera 2,7K, 30fps in MP4 4K, 30fps in MP4 oder MOV
Akku 30 Minuten 31 Minuten
Aufladen Via Micro-USB Ladegerät
Bildübertragung 2 Kilometer 8 Kilometer
Gewicht 249 Gramm 905 bzw. 907 Gramm (nach Konfiguration)
Größe (Gefaltet) 140 × 82 × 57 mm (Länge×Breite×Höhe) 214×91×84 mm (Länge×Breite×Höhe)  
Preis 399 Euro 1499 Euro

Zielgruppe:

Die Mavic Mini soll all jene ansprechen, denen eine größere Drohne entweder zu teuer oder durch die Versicherungspflicht zu kompliziert war. Durch die 249 Gramm und den geringen Preis sind beide Gründe gegen ein solches Fluggerät keine Argumente mehr.

Die Drohne ist viel mehr für den Spaß am Fliegen und Hobbyaufnahmen gedacht. Und für 15 Euro bekommt man noch ein Kit mit Stickern, Stiften und Reinigungstüchern, womit man seine Drohne selbst gestalten kann. Legt man allerdings Wert auf 4K oder möchte man professioneller arbeiten, sollte man natürlich zu einem teureren Modell greifen.

Anzeige

Fazit und Preis:

Für 399 Euro kann wirklich niemand meckern: Die Mavic Mini zeichnet sich durch den Gimbal, die sehr lange Flugzeit und die kleine Bauweise aus. Und wenn dann noch dazu kommt, dass man die Drohne nicht anmelden muss, dann kann man damit fast nichts mehr falsch machen. 

Anzeige
Kategorien: Drohnen

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.