Die Firma Oachkatzerl aus dem österreichischen Vorarlberg hat ein Ladedock aus echter Handarbeit entwickelt, dass sich für (fast) jedes Gerät eignet, dass wir Zuhause jemals aufladen wollen.

Lieferung und Aufbau:

In einer umweltfreundlichen Verpackung kommt das VanDock 47 daher, die Zahl steht für die Breite in Zentimetern. Dazu findet man auch drei Aufbauanleitungen, die je zu einem farblich gekennzeichneten Karton passen. Befolgt man diese Anleitung sehr genau, benötigt man zwischen 7 und 15 Minuten, ehe man die Kabel positionieren kann.

Das kann etwas kompliziert sein, doch spätestens nach 10 Minuten sollte auch das kein Problem mehr darstellen. Im Lieferumfang sind allerlei Kleinteile enthalten, die die Verwendung im Alltag leichter machen sollen. So ist zum Beispiel ein Gummiband dabei, dass den Kabelsalat und auch ein Netzteil schön geordnet zusammenhält. Es wird dann so an der Rückseite befestigt, dass nur ein Kabel mehr zur Steckdose führt.

Weiters findet man in der Anleitung auch noch einen Trick, mit dem man widerspenstige Kabel bändigen kann. Dazu liefert Oachkatzerl einige Büroklammern mit, die nach Anweisung in das System eingebaut werden können. Mit Lightning und USB Kabeln hatten wir aber auch ohne diesen Trick keine Probleme.

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Prinzip und Verarbeitung:

Zwischen den beiden Platten aus Verbundwerkstoffen, die die Stecker halten sollen, befindet sich ein festerer Kunststoffschaum. Dieser hält die Stecker zwar in Position, ist aber gleichzeitig noch flexibel genug, um empfindliche Ladebuchsen nicht zu beschädigen.

Einzigartig macht dieses Modell die Möglichkeit, das Gerät mit einer Hand in den Ladeanschluss stecken zu können. Warum kein Vollholz verwendet wurde, ist wahrscheinlich der Vorteil, dass diese Platten schwieriger entflammbar sind. Oben ist dann eine Kunststoffbeschichtung, die aber zum Glück nicht billig wirkt.

Die Verarbeitung ist von allen Einzelteilen sehr hochwertig und das Design passt in der weißen Ausführung wirklich gut zu einer modernen Einrichtung. Tipp: Aufpassen sollte man beim Aufbau, wenn die beiden Schrauben in die Hauptplatte eingeschraubt werden müssen. Da kann sonst nämlich etwas von der Kunststoffbeschichtung abblättern.

Hinter der Auflagefläche, die auch für ein iPad groß genug ist, befindet sich ein großer Leerraum. In diesem werden Netzteile und die restlichen Kabel aufbewahrt. Das gesamte Produkt besteht aus Holz und dem soeben erwähnten Kunststoff und ist sehr sauber und hochwertig verarbeitet.

Kleine Details und Zubehör:

Wir haben das zum Produkt empfohlene 5 Port Anker USB-Ladegerät bestellt und sind auch damit sehr zufrieden: Das Gerät funktioniert in Kombination zum VanDock 47 wirklich gut, da es einen Haufen Netzteile und damit eine Mehrfachsteckdose im Leerraum vermeidet.

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Bei uns wurde es trotzdem eine Dreier-Steckdosenleiste, weil wir noch eine Ikea-Lampe auf der Holzoberfläche befestigt haben. Allgemein: Der Leerraum ist ein echtes Platzwunder!

Als Zubehör wird für 34,90 Euro eine praktische Wandhalterung angeboten. Sollte man nicht wie wir ein geeignetes Regal dafür zur Verfügung haben, wird das Dock stattdessen an der Wand montiert. Damit man das große Modell auch für Tablets verwenden kann, wird der Winkel des Produkts einfach verändert.

Fazit und Preis:

Da das Produkt aus Österreich stammt und in Handarbeit gefertigt wird, ist der Preis von 137,90 Euro gerechtfertigt und die Qualität des Produkts lässt auch nichts zu wünschen übrig. Wir können das Oachkatzerl VanDock 47 nur weiterempfehlen! 

Kategorien: Gadgets

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