Die Firma Homee hat mit ihrer Smart-Home Zentrale ein großes Problem gelöst, welches bei einem vernetzten Zuhause schon immer ein Thema war: es geht um Funktechnologien, die bei den meisten Produkten unterschiedlich sind. Das modulare Produkt schafft es trotzdem, dass alle diese Geräte miteinander kommunizieren können.

Prinzip:

Mit einzelnen Homee-Modulen kann sich jeder Benutzer das zusammenstellen, was er auch benötigt: Vier Teile können WLAN-, Z-Wave-, ZIGBEE– und EnOcean- Systeme ansprechen.

Drei dieser Würfel sind zusätzlich erhältlich, das WLAN-Modell dient als Basisstation. Das ist auch nur logisch, denn so kann man seine Geräte auch von unterwegs aus steuern. Von der Firma wurde für das Jahr 2019 übrigens ein neuer Cube mit dem LoRa Standard angekündigt.

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Kompatible Geräte:

Durch die verschiedenen Module ist die Liste an unterstützten Geräten entsprechend lang. In unserer Liste finden Sie die wichtigsten Hersteller (und deren Modelle), sowie das benötigte Modul.

WLAN Belkin z.B. Belkin WeMo Insight Switch  
  Netatmo z.B. Netatmo Welcome
ZIGBEE Osram z.B. Lightify-Serie
  Philips Hue Gesamte Serie
Z-Wave Abus z.B. Rauchmelder, Innensirene
  Devolo z.B. Funkschalter, Heizkörperthermostat, smarte Steckdose
EnOcean Afriso z.B. APR 234, AMC 10

App:

Das gesamte System basiert auf der Homee App, die für iOS und Android in den jeweiligen App Stores kostenfrei verfügbar ist. Daneben steht noch eine Web App zur Verfügung, die von beinahe jedem Gerät aufrufbar ist.

Die Oberfläche ist modern designt, die Funktionen kennen wir fast alle auch von anderen Anbietern. Toll ist, dass die in Kacheln gegliederten Gruppen ihre wichtigsten Werte immer sichtbar machen. So ist beim Licht zum Beispiel die Meldung „Alle aus“ zu sehen, während beim Klima die Temperatur und bei der Energie der Stromverbrauch angeführt werden.

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Fazit und Preis:

Der Basiswürfel kostet 129 Euro, jeder Erweiterungsblock weitere 99€. Das ist für den gebotenen Funktionsumfang durchaus in Ordnung und ermöglicht sicher auch die Weiterentwicklung der App. Der größte Vorteil ist es, dass neue Technologien durch einen weiteren Würfel unterstützt werden können. 


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