Mit dem Ronin SC hat dji einen Gimbal präsentiert, der leichter und kompakter ist als der große Bruder, der Ronin S. In diesem Beitrag haben wir uns heute darauf konzentriert, welche Unterschiede es zum Anderen Modell gibt und für wen der dji Ronin SC geeignet ist.

Design:

Nicht sehr viele Unterschiede (außer der Größe) gibt es in Wirklichkeit, denn die komplette Konstruktion sieht aus, wie wenn ein Entwickler in der Software den alten Bauplan genommen und etwas kleiner skaliert hätte.

Der Gimbal wiegt 1,1 Kilogramm und besteht aus einer Kombination aus Aluminium und Magnesium. Die restlichen Teile bestehen aus Kunststoff. In jedem Paket wird ein Koffer für den Transport mitgeliefert, ohne hat das Gerät folgende Maße: 220x200x75 mm. Das wäre aber innerhalb kurzer Zeit gefährlich für die empfindlichen Bauteile.

Features und Zubehör:

Die Hauptaufgabe eines Gimbals ist es immer noch, die Kamera während der Aufnahme stabil zu halten. Trotzdem kann der Ronin SC noch einiges mehr als nur diese eine Funktion.

Zum Beispiel ist die Konstruktion so angelegt, dass auf das Display der angeschraubten Kamera immer freie Sicht ist. Endlich mitgeliefert wird nun eine Smartphone Halterung, die den Einsatz von Active Track ermöglicht.

Das geschieht nun nämlich über die Kamera des Smartphones, die die Bewegung erkennt und die entsprechenden Befehle an den Gimbal sendet. Der Batteriegriff bietet 11 Stunden Akkulaufzeit und kann innerhalb kürzester Zeit ausgetauscht werden.

Ganz neu eingeführt wird mit dem dji Ronin SC die Force Mobile App, die ein tolles und praktisches Feature ermöglicht. Diese Anwendung ist aktuell nur für iOS verfügbar und ermöglicht es dem Käufer, dass die Bewegung des Smartphones vom Gimbal nachgeahmt wird. Dieses Feature demonstriert die Youtuberin iJustine in einem Video auf Twitter:

Für wen ist das Modell geeignet?

Konzipiert wurde der Ronin SC für Spiegellose Kameras und kompaktere/leichtere Objektive. Das darf dann laut Angaben der Firma bis zu zwei Kilogramm wiegen, weshalb die meisten semiprofessionellen 4K-Setups unterstützt werden.

Sehr praktisch ist es auch, dass theoretisch nun auch das Halten mit einer Hand möglich ist. Im Endeffekt erhält man einen professionellen Gimbal auch für kleinere Kameras und für weniger Geld.

Fazit und Preis:

Die Preisempfehlung liegt aktuell bei 359 Euro, einem vernünftigen Preis für die gebotenen Funktionen. Exakt 100 Euro mehr zahlt man für die “Pro Combo”, welche Zubehör wie den Fokusmotor und die zugehörigen Kleinteile enthält.

In beiden Fällen zahlt man nicht wenig Geld für das System, kann sich aber dadurch das Mitnehmen eines Stativs sparen. Außerdem haben so die Aufnahmen eine deutlich höhere Qualität als ohne Stabilisierung.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
[Total: 0 Average: 0]

1 Kommentar

dji Osmo Mobile 3: Klein, neu und praktisch! | philip-ollinger.at · 6. November 2019 um 17:52

[…] ein Gimbal sehr empfindliche Bauteile enthält, muss dieser auch entsprechend transportiert werden. Das Gelenk […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.