Eine Kamera, die fast mehr aushält als ein Mensch und trotzdem eine fantastische Bildqualität bietet? Diese Eigenschaften hatte schon der Vorgänger der Olympus Tough TG 6, doch nun legt der Hersteller noch eine Schippe drauf. Was genau, lesen Sie in unserem heutigen Beitrag.

Design:

Kaum anders als die TG 5 ist das Äußere des Geräts, doch das Innere ist noch ein kleines Stück besser geworden. Zwei Farbvarianten der Olympus Tough TG 6 sind aktuell im Handel und zwar rot oder schwarz. Mit Bedienelementen hat sich Olympus nicht zurückgehalten, weshalb für wirklich jede Funktion ein eigener Knopf oder ein eigenes Rad angebracht wurde.

Das ist zwar nicht übersichtlich, doch war für den Hersteller nicht anders möglich. Eingebaut ist auch ein Blitz, der dunkle Szenen vor Allem unter Wasser erhellen soll.

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Technische Daten:

Mit 12 Megapixeln glänzt der kompakte Allrounder, der nun einen noch besseren Bildsensor vor allem für Videos haben soll. Das Objektiv verfügt über einen vierfachen, optischen Zoom und kann dank einer besonderen Beschichtung nicht beschlagen.

Videos kann die Kamera in 4K bei einem Seitenverhältnis von 16:9 aufzeichnen. Für die Anwendung bei schnellen Szenen kann man 120 Bilder pro Sekunde in FullHD aufnehmen und damit spannende Szenen in Zeitlupe zeigen.

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Sie ist stoßfest auf bis zu 2,1 Meter Höhe und Temperaturbeständig bis -10 Grad Celsius. Am wichtigsten für die Szenen, in denen ein solches Gerät oft verwendet wird, ist es aber, dass das Gerät ohne zusätzliches Gehäuse wasserdicht auf 15 Meter ist.

Software und Besonderheiten:

Eine echte Besonderheit ist auch das Makrosystem, welches mit nur einem Zentimeter Abstand tolle Aufnahmen machen kann. Die RAW Daten kann man mit der mitgelieferten Olympus Workspace Software bearbeiten.

Sollte jemanden die auch ohne Zubehör schon gute Wasserbeständigkeit nicht ausreichen, ist ein Unterwassergehäuse zu einem Preis von 349 Euro erhältlich. Damit kann man dann aber auch ganze 45 Meter tief tauchen.

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Sehr spannend ist auch die Möglichkeit, mit dem sogenannten Feldsensorsystem zu jedem Bild Wasser/Lufttemperatur und auch den Standort aufzuzeichnen.

Fazit und Preis:

Die knapp 480 Euro Preisempfehlung sind durchaus gerechtfertigt, besonders für jene, die ihre Kamera auch in Extremsituationen immer dabei haben möchten. Wichtig ist es aber, dass das Gerät auf den ständigen Einsatz bei komplizierten Bedingungen und nicht für einen Urlaub am Strand getrimmt wurde. Für diesen Einsatz greift man eher zu weniger gepanzerten Kameras.

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1 Kommentar

Canon PowerShot G5 X Mark II: Name pfui, trotzdem hui! | philip-ollinger.at · 10. Juli 2019 um 16:00

[…] eingeklappt, passt die Kamera in die Hosentasche und benötigt keine zusätzlichen Geräte. Die Zoom-Linse verschließt automatisch und fährt sich ein, wobei wir die Kamera trotzdem auf gar keinen Fall […]

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