Mit mittlerweile zwei erhältlichen Größen der Huawei Watch GT kann Huawei zwar lange noch nicht mit der Apple Watch konkurrieren, sind mit den Fitnesstrackern aber auf einem guten Weg zu einer Alternative für Android-Nutzer.

Design:

Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich nur in der Größe und der Akkulaufzeit (dazu später mehr), die Funktionen unterscheiden sich nicht. Dabei hat die Active-Variante einen Gehäusedurchmesser von 46 Millimetern, die teurere Classic-Version 42 mm.

Nicht ganz so gut gefällt uns die Ladestation, die wahrscheinlich aus Kostengründen nicht induktiv funktioniert, sondern auf sichtbare Kontakte setzt. Daher funktioniert das Aufladen auch nur bei einem sauberen Gehäuse.

Training:

Es sind zehn verschiedene Sportarten zum Tracking verfügbar. Dabei dürfen natürlich Standards wie Laufen, Gehen und Schwimmen nicht fehlen, doch auch Klettern und Fahrradfahren wird unterstützt. Sportarten werden allerdings nicht automatisch erkannt und die Herzfrequenz soll nach Nutzerberichten ungenau gemessen werden.

Loben müssen wir die Huawei Watch GT aber für die Ortungsfunktionen mittels drei Technologien, die eine zuverlässige Standortaufzeichnung auf allen Orten der Welt garantieren.

Software und Akkulaufzeit:

Eigenes Betriebssystem Zeigt Benachrichtigungen zu Erinnerungen, Anrufen und Nachrichten an Aktuell gibt es eine große Auswahl an Zifferblättern, doch diese zeigen allerdings nicht viele Informationen an. Beim Marktführer Apple bekommt man nicht nur die Möglichkeit, die sogenannten Watchfaces an die eigenen Wünsch anzupassen, sondern auch mehr Informationen anzuzeigen.

Sehr zufrieden dürfen wir aber über die Akkulaufzeit sein, wobei diese besonders bei der Active-Version lobenswert ist. Eine Akkuladung reicht in diesem Fall für ganze zwei Wochen, und dass bei einer eingerechneten Trainingszeit von 90 Minuten pro Woche.

Fazit und Preis:

Die Active-Variante ist aktuell zu einem Preis von 199 Euro erhätlich, die Classic-Version kostet 229 Euro. Das ist zwar schon recht teuer, für die gebotenen Features aber noch in Ordnung. Kritisch sehen wir nur, dass es keine Möglichkeit gibt, zusätzliche Software zu installieren. Dadurch ist auch Musikstreaming ohne das Smartphone nicht möglich.

 

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