Kodak und viele andere Firmen haben in den letzten Jahren festgestellt, dass es immer noch viele Kunden für Sofortbildkameras gibt. Und die neue Kodak Smile Instant Print Camera der Firma beweist, wie gut ein unaffälliges Gerät aus Kunststoff sein kann.

Design:

Sehr modern sieht die Kamera aus, die aber trotzdem sehr schick ist. Besonders gut gefällt uns das Aussehen, wenn der Bildsensor durch die Abdeckung blockiert wird. Sehr zurückgehalten hat sich die Firma mit Logos und Beschriftungen, dafür hat man sich mit den Farbkombinationen und dem Muster auf der rechten Seite besonders Mühe gegeben.

Sobald die Kamera dann freigegeben wird, schaltet sich die Kodak Smile Instant Print Camera automatisch ein. Neben einem schwarzen, runden Kreis kommen auch der Blitz und Knöpfe für die Bedienung zum Vorschein. Zudem kann man dann auch den micro-SD Slot sehen, der Ladeanschluss verschwindet aber leider nicht. Das weiße Modell wurde mit einem schönen Orange kombiniert, das leider nur selten zum Vorschein kommt.

Aufnahme, Laden und Display:

Ein LCD-Display dient als Viewfinder und zeigt auch alle Einstellungen an. Ausgelöst wird die Aufnahme durch die OK-Taste oder den Auslöseknopf. Natürlich ist es auch möglich, einen Timer zu aktivieren, der nach einer festgelegten Zeit ein Bild aufnimmt. Das ist die deutlich schöner gelöste Variante zum derzeit in der Branche sehr beliebten Selfie-Spiegel. Das Display zeigt auch den Ladestand und sonstige aktivierte Funktionen an.

Im Jahr 2019 müssen wir leider immer noch einen Micro-USB Anschluss in einem nagelneuen Gerät feststellen, wobei dieser leider schon lange nicht mehr der gängige Standard in anderen Branchen ist. Das ist ein Problem, da man so zum Beispiel auf Reisen deutlich mehr unnötige Kabel mitschleppen muss.

Druck, Filter und Export:

Mit dem einmaligem drücken auf den Drucken-Button wird das Foto mit den festgelegten Einstellungen ausgedruckt. Der Papierschacht wird von einer filigranen Klappe abgedeckt, bei der wir auf jeden Fall nicht sicher sind, ob sie wirklich lange halten wird.

Beim Druck können noch Filter und Ränder ausgewählt, aber auch zwei Bilder auf einem Blatt ausgegeben werden. Zur Auswahl stehen einige Filter, die auch die Apps von sozialen Netzwerken eingebaut haben und zusätzlich natürlich auch mehrere für einen Retro Look. Natürlich gibt es aber auch die Möglichkeit, die Bilder zu speichern.

Dazu kann man eine Micro-SD Karte mit bis zu 256 Gigabyte einlegen, die die Bilder dann zusätzlich noch digital sichert. Gedruckt wird ohne Tinte mit der Zink Technologie auf spezielles und teures Papier, dass auch in einer selbstklebenden Variante erhältlich ist.

Fazit und Preis:

Für 108 Euro erhält man alle Funktionen, die man von einer modernen Kamera erwarten würde, kombiniert mit einem Fotodrucker für bis zu 40 Blätter Papier pro Akkuladung. Wir sind begeistert von dem Produkt, dass so vieles besser macht als seine zahlreichen Konkurrenten und zudem noch einen vertretbaren Preis hat. Eine tolle Leistung von Kodak.


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