Der Kobold VR300 Saugroboter glänzt zwar nicht mit dem Design, dafür bare mit anderen Funktionen, die ihn zum (fast) perfekten Assistenten im Alltag machen. Wir haben uns das ziemlich teure Gerät für Sie heute angesehen.

Design:

Wir persönlich sind von der Form und dem billig wirkenden Plastik nicht sehr begeistert. Der runde Sensor passt nicht wirklich auf das abgerundete Rechteck, weshalb alles etwas wie ein Prototyp wirkt. Vorne sind drei Ultraschallsensoren zu sehen, welche dafür sorgen, dass der Roboter Gegenstände oder Möbel nur sanft berührt und schon den Umweg errechnen kann. Der Kobold VR300 ist knapp 9 Zentimeter hoch und kommt damit relativ gut unter verschiedenen Regalen durch.

Funktionen und App:

Die App ist kostenlos für iOS und Android erhältlich. Sie bietet die Möglichkeit, Push Benachrichtigungen auf das Smartphone zu erhalten, mit den Informationen zur aktuellen Reinigung zu erhalten. Darin sind dann zum Beispiel Fehlermeldungen, gereinigte Räume und den Dauer der Reinigung enthalten.

Ebenfalls möglich ist die automatische Grundrisserstellung. In den daraus entstandenen Plan können noch Namen der Räume eingetragen werden, ehe der Roboter die Daten für die einfachere Navigation nutzt. Es gibt außerdem die Funktion, virtuelle Mauern zu erstellen, die bei der Reinigung nicht überfahren werden können. Zwar nicht nützlich aber eventuell für Kinder ganz interessant ist der manuelle. Reinigungsmodus. Dabei kann der Roboter wie ein ferngesteuertes Auto bedient werden und putzt dabei noch die Wohnung.

Saugen, Laden und Leistung:

Die Ladestation ist sehr minimalistisch gehalten und hat, wie es bei vielen Konkurrenten üblich ist, keine Bodenplatte. Nach einer Ladepause hält der Akku normalerweise 60 Minuten, im ECO Modus mit weniger Saugkraft 90 Minuten. Nach unten ausgerichtete Sensoren sorgen dafür, dass das Gerät Treppen erkennt und nicht abstürzt.

Das Saugen hat auf der kleinsten Stufe eine Lautstärke von 70dBA. Ein Laser-Distanzsensor navigiert zusammen mit Bumpern (erkennen Berührungen) und den weiteren Sensoren durch den Raum, wobei der Kobold VR300 mit einem klar erkennbaren System arbeitet: Es werden exakte Linien abgefahren, wobei der Roboter nach Hindernissen wieder auf seinen vorherigen Kurs zurückkehrt.

Jede Akkuladung soll nach Angaben des Herstellers für 120 Quadratmeter reichen, wobei der Roboter nach einer Ladepause dort seine Arbeit fortsetzt, wo er sie zuletzt beendet hat. Das Leeren des Schmutzbehälter ist das Einzige, was ein solches Gerät noch nicht kann, weshalb eine LED den “Chef” sofort informiert, wenn ein Entleeren nötig ist.

Fazit und Preis:

Allgemein sind wir von dem Gerät überzeugt, doch zwei Punkte fallen uns noch negativ auf, die in einer nächsten Version besser gemacht werden könnten: Als Erstes müssen wir noch einmal das Design erwähnen, welches dringend moderner und unauffälliger werden müsste. Zudem kommt dann noch der hohe Preis von ganzen 899 Euro. Das ist leider etwas zu viel, dafür dass das Gerät weder ein gutes Design noch eine Wischfunktion bietet.

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