Amazon will mit dem Amazon Fire TV Stick 4K Ultra HD nun auch Streaming-Kunden mit höheren Ansprüchen an die Bildqualität ansprechen. Ob der Firma das gelingt und warum wir noch nicht ganz von dem Konzept überzeugt sind?

Design und Sprachfernbedienung:

Nicht sehr groß ist der wirkliche Unterschied zum Kleineren und günstigeren Modell. Doch eines fällt schon beim Vergleich auf der Amazon-Website auf: Der Stick ist deutlich größer. Welche Nachteile das mit sich bringt, erklären wir später. Wirklich ärgerlich ist aber der mittlerweile veraltete Micro-USB Anschluss, welcher der Stromversorgung dient.

Die Fernbedienung ist zwar grundsätzlich praktisch zu haben, doch mit dem Design sind wir keinesfalls zufrieden. Anders als beim Ladestecker und dem Stick selbst hat sich Amazon bei der Sprachfernbedienung keine Mühe gemacht, weshalb diese ziemlich altmodisch wirkt. Besser gefallen hätte uns ein Design wie bei der Apple Remote für den Apple TV.

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Dafür hat die Fernbedienung eine besondere Funktion, weshalb wir den Namen bereits mehrmals hervorgehoben haben. Die Sprachassistentin Alexa steuert nicht nur das Smart Home, sondern gibt auch einfachen Zugriff auf Streaming-Dienste. Den Nutzen der Funktion bestätigen viele zufriedene Nutzer, die die Verkürzung der Menüführung mittels Sprachsteuerung freut.

Vorteile und Nachteile:

Wie bereits vorhin angesprochen ist die Größe das größte Problem. Sehr oft hat der Fernseher nämlich nur wenig Platz für Geräte an dem HDMI-Anschluss vorgesehen. Manchmal sind die Steckplätze sogar nach hinten ausgerichtet, wobei aber bei beiden Fällen kostenverursachendes Zubehör nötig ist. Der Google Chromecast mit 4K hat da schon deutlich besser mitgedacht: Ein Ende mit einem flexiblen Kabel ermöglicht die Montage an jedem Fernseher mit einem entsprechenden Anschluss.

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Ein großer Vorteil ist aber die wirklich die deutlich bessere Bildqualität, von der Fernseher mit 4K profitieren können. Dabei muss man vor allem beachten, dass der richtige HDMI-Port am Gerät gewählt wird, da oft nicht alle oder gar keiner diese Qualität überhaupt unterstützt. Manchmal ganz praktisch kann es sein, dass die Programme und Spiele direkt installiert werden, wofür 8 Gigabyte Speicher dafür zur Verfügung stehen.

Voraussetzungen und Apps/Spiele:

Um die Auflösung überhaupt zustande zu bekommen, ist natürlich eine schnelle Internetverbindung nötig. Eigene Angaben macht Amazon dazu nicht, doch man kann 15 Megabyte pro Sekunde als Referenzwert für 4K Streaming nehmen. Das bringen aktuell noch lange nicht alle privaten Netzwerke zusammen, besonders weiter von Glasfaser-Anschlüssen entfernt.

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Ansonsten muss man nur noch einen ordentlichen WLAN-Router in der Nähe haben, um von den Vorteilen des Geräts profitieren zu können. Toll ist die Auswahl an Apps und Spielen, die im Store zur Verfügung stehen. Neben den Standard-Streaming Diensten wie Netflix und Amazon Prime ist auch eine Vielzahl an Smart-Home Programmen verfügbar. So sind von allen berühmten Herstellern wie ring, Arlo, tp-link, Samsung SmartThings die Apps vorhanden.

Fazit und Preis:

Für den Preis von 60 Euro bekommt man eine tolle Bildqualität und viele Möglichkeiten, die viele Fernseher noch nicht bieten können. Daher können wir den Amazon Fire TV Stick 4K Ultra HD auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn Sie eventuell auch mit der kleinen Variante etwas Geld sparen könnten. 


1 Kommentar

LG CineBeam 4K (HU80KG): Vielseitig und nicht smart... | philip-ollinger.at · 17. August 2019 um 16:46

[…] vielen Features zeigt LG einen Beamer, welcher alle Wünsche erfüllt. Doch wie steht es um die Bildqualität, die Anschlüsse und die Einsatzmöglichkeiten? Das haben wir für Sie […]

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