Smartwatches sind oft klobig und können mehr als man eigentlich benötigt. Diese Marktlücke schließen seit Jahren Fitnesstracker wie das Xiaomi Mi Band. Samsung hat mit dem Samsung Galaxy Fit einen kleinen, aber nützlichen Konkurrenten für alle Tracker geschafft. Warum? Das erfahren Sie in diesem Beitrag.

Design:

Möglichst schmal und doch so groß, dass das Display noch abzulesen ist. Diese Kombination hat sich Samsung wohl von Xiaomi abgeschaut, denn den diese Form erinnert wirklich sehr stark daran. Anders ist da schon das Display, welches alle Farben beherrscht. Ungünstig ist aber die Farbwahl des zweiten Modells: Das Modell in Silber wirkt gleich um einiges billiger, als das durchgehend in der gleichen Farbe gehaltene schwarze Fitnessband.

Ebenfalls weniger begeistert sind wir von der gängigen Lösung, Herzfrequenzsensoren weit aus dem Gehäuse herausstehend zu bauen. Das führt nämlich zu starken Abdrücken an der Steller, an der das Band getragen wird. Der Verschluss sitzt sehr sicher an seinem Platz, könnte aber praktischer sein, wie es uns die Apple Watch demonstriert. Wir stellen also fest, dass wir trotz eines Preises über jenem vom Mi Band Einbußen machen müssen.

Funktionen:

Rund geht es aber in diesem Abschnitt, nämlich den Funktionen. Hier profitiert man von der Auswahl der Samsung Galaxy Watch Active, die größtenteils unverändert in den Katalog der Samsung Galaxy Fit übernommen wurde. Somit sind über 90 Aktivitäten in der App wählbar, nur GPS System ist keines verbaut und daher auch nicht verfügbar. Das würde aber auch innerhalb kürzester Zeit die Akkukapazität von 210 mAh aufbrauchen.

Wenn wir gerade beim Akku sind: Samsung macht zur Akkulaufzeit folgende Angaben: Bei normaler Benutzung kann man das Fitnessband circa eine Woche tragen, ehe der Akku ausgeht. Bei sehr seltener Benutzung sollen sogar 11 Tage drinnen sein, doch bei diesen Daten wird wohl davon ausgegangen, dass keine Trainings gemacht werden. Das würde sich erfahrungsgemäß mit einem solchen Akku nicht ausgehen.

App:

Die Samsung Health App fasst alle Features des Fitnesstrackers und die gesammelten Daten zusammen. So können auch jene 10 Aktivitäten festgelegt werden, die auf der Uhr ausgewählt werden können. Über eine Bluetooth-Verbindung kommuniziert die App mit dem Smartphone.

Über diese Verbindung können auch die Mitteilungen des Smartphones wie SMS, Push- und Systembenachrichtigungen an die Uhr weitergegeben werden. Dazu kann der Tracker auch eine umfangreiche Schlafanalyse machen, die dann in der App angesehen werden kann. Erwähnenswert sind auch Statistiken zu Aktivitäten und die tägliche Schritt- und Kilometeranzahl.

Fazit und Preis:

Die 99 Euro Preisempfehlung für das Samsung Galaxy Fit Band halten wir für teuer aber zumindest noch in Ordnung. Trotzdem möchten wir Ihnen immer die Alternative, das Mi Band 3 empfehlen, weil da das Preis-Leistungs Verhältnis überdurchschnittlich gut ist.

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