Fensterputzen zählt wohl zu den am meisten gehassten Tätigkeiten im Haushalt, besonders weil nur die richtige Technik gute Ergebnisse zeigt. Um uns diese Mühe zu ersparen hat Ecovacs den Ecovacs Robotics Winbot X entwickelt. Dieser verspricht die Fenster schön und ohne jeden Aufwand zu reinigen. Ob diese Versprechen eingehalten werden und ob sich das gerät für den Haushalt lohnt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Design:

Der komplette Roboter ist weiß gehalten, wobei die Reinigungfläche viereckig ist. Rund wäre auch keine gute Idee gewesen, da er ja schließlich die Ecken erreichen muss. Ein Sicherungsseil dient der Vorbeugung eines Absturzes, den der Roboter eventuell nicht überleben könnte. Oben findet man noch das Winbot Logo und einen blau leuchtenden Einschaltknopf. An der Unterseite befindet sich ein Antrieb mit Gummibeschichtung und eine viereckige Wischfläche.

Alle vier Ecken sind mit Sensoren ausgestattet, damit erkannt wird, wenn der Roboter sich einem Rahmen oder einer nicht begrenzten Fläche nähert. So wird ein Absturz verhindert. Die Sicherung besteht aus einem Seil, montiert an einem starken Saugnapf. Dabei kann der Roboter maximal eine Fläche von fünf mal fünf Metern säubern. Dies wird nämlich durch das 2,5 Meter lange Sicherungsseil begrenzt.

Funktionsweise:

Nun fragen Sie sich mit Sicherheit, wie sich der Roboter an der Scheibe festhalten kann. Das gelingt, durch einen Unterdruck im Bereich des Antriebs. Die neuartige Navigationstechnologie hilft dem Ecovacs Robotics Winbot X, sich auf dem Fenster zu orientieren. Mit einer Akkulaufzeit von 50 Minuten, sind auch mehrere Fenster im ganzen Haus oder der ganzen Wohnung drinnen.

Quelle: Ecovacs Robotics Winbot X/Produktseite

Im Lieferumfang enthalten ist außerdem eine Fernbedienung, über die die verschiedenen Möglichkeiten zur Reinigung ausgewählt werden können. Die Bedienelemente können die Reinigung starten, stoppen, pausieren und die Richtung ändern. Über einen Schalter an der Reinigungsfläche des Roboters kann man außerdem wählen, ob er sich der Fläche automatisch anpassen soll, oder in den Tiefenreinigungsmodus wechseln soll. Der Schalter ist im Bild rot zu sehen.

Sicherheit und Reinigung:

Um einen Absturz so gute möglich zu verhindern, saugt ein leistungsstarker Motor sich so stark wie möglich an die Glasoberfläche an. Um die Reinigung von unerreichbaren Flächen zu ermöglichen, kann man das Sicherungsseil auch auf der anderen Seite der Scheibe montieren, sodass man keinen Punkt außen erreichen muss. Danach lässt man den Roboter nach draußen und drückt in mit dem Griff an die Glasoberfläche.

Quelle: Ecovacs Robotics Winbot X/Produktseite

Nun drückt man auf den Startknopf und wartet, bis ein ausreichender Unterdruck erreicht ist und das Fahrwerk sich zu bewegen beginnt. Aufgrund der bereits erwähnten empfindlichen Sensoren, kann verhindert werden, dass der Roboter seinen Arbeitsbereich verlässt oder mit voller Geschwindigkeit den Rahmen trifft. Nach der Reinigung kommt der Fensterputzroboter zum Startpunkt zurück und gibt das Signal, dass er abgeholt werden muss.

Nach den 50 Minuten Akkulaufzeit kommt das Gerät automatisch zurück und gibt ein Signal, dass der Unterdruck in Kürze nicht mehr erzeugt werden kann. Im größten Notfall fängt noch der Saugnapf mit einer Aufrollfunktion den Roboter auf. Diesen Fall würden wir aus liebe zu unserem Geld aber keinesfalls ausprobieren.

Quelle: Ecovacs Robotics Winbot X/Produktseite

Fazit und Preis:

Mir einem Preis von 380 Euro ist der Haushaltshelfer keinesfalls billig, doch es lohnt sich für eine ganz spezielle Zielgruppe: In Hochhäusern gibt es oft Stellen, für die teure Fassadenkletterer benötigt werden. Daher wird sich eine solche Anschaffung auf längere Zeit lohnen, ansonsten ist der Roboter ein tolles Geschenk für jeden, der mit dem Haushalt überfordert ist.

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