Der richtige Einbruchsschutz für das Smart-Home ist schwer zu finden. Eine tolle Möglichkeit, das Eigenheim zu schützen ist die Arlo Ultra, eine kabellose Überwachungskamera mit 4K. Doch die Kamera kann mehr…

Design:

Am besten für die Kamera geeignet sind moderne Häuser, mit weißer Fassade. Da kann sich das unauffällige, schlanke Design am besten platzieren lassen. Anders als bei anderen Herstellern ist ein Stromkabel nicht nötig.

Wird die Kamera nämlich alle 3-6 Monate von ihrem Magnetsockel abgenommen, kommt sie für einige Stunden an die Ladestation. Jede Funktion ist im Gehäuse integriert und muss nirgendwo extra angebracht werden.

App:

Zu jedem Smart-Home Produkt gehört auch eine App. Sie steuert die Kamera(s) und verbindet sie auch mit Diensten wie dem Google Assistant oder Amazon Alexa. So kann auch von Echo Show, Echo Spot oder anderen Geräten alles überwacht werden.

Über sie kann auch ein Livestream der Kameras, die über das WLAN funktionieren angefordert werden. Wird eine Bewegung erkannt, kommt sofort eine Push-Benachrichtigung aufs Handy.

Cloud:

Neben der Möglichkeit, auf eine Micro-SD Karte zu speichern, können Aufnahmen auch in der Cloud der Firma gesichert werden. Eine bestimmte Anzahl an Aufnahmen kann kostenlos hochgeladen werden, danach muss der Kunde zu einem Abo greifen.

Dieses bietet dann die Sicherung auf unterschiedliche Zeiträume an. Dabei sollte man sich aber dringend überlegen, ob eine oder mehrere SD-Karte(n) auf Dauer nicht die günstigere Lösung ist.

Aufzeichnung:

Aufgezeichnet wird natürlich nicht die ganze Zeit. Stattdessen nimmt die Kamera entweder nach Aufforderung über die App, oder bei Erkennung einer Bewegung. Um keine sinnlosen Videos zu sichern, bietet die Software ein Abo für mehr Intelligenz an.

Künstliche Intelligenz:

Ständige Push-Benachrichtigungen oder sinnlose Aufzeichnungen können nervig sein. Daher gehört zu mehr Cloud-Speicherplatz auch die Möglichkeit Personen, Tiere oder sogar Pakete zu erkennen.

Das ist besonders bei häufigem Kommen und Gehen in einem Haus nützlich. Trotzdem möchten wir uns bei den Entwicklern für die ständig nötigen Abos bedanken, die das System schnell zu einer Kostenfalle machen können.

Fazit und Alternativen:

Durch diese Abos haben wir Bedenken, das mit 380 Euro relativ teure Produkt weiterzuempfehlen. Immerhin bekommt man bei Kauf der Arlo Ultra ein Jahr der Vollversion geschenkt.

Als Alternative fallen uns sofort die Lösungen von Amazon Ring und Amazon Blink ein.

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1 Kommentar

Arlo Video Doorbell: Klein aber praktisch... | philip-ollinger.at · 15. Dezember 2019 um 18:43

[…] Die Arlo Video Doorbell ist eine Überwachungskamera im Format einer Türglocke. Das bringt einige Vorteile, man muss aber auch technische Kompromisse eingehen. Was ist nun also sinnvoller? Die Türklingel oder eine eigene Überwachungskamera? […]

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