Eine Lampe ist nicht gleich eine Lampe! Einen besseren Beweis als die Dyson Lightcycle gibt es dafür nicht, denn das Licht ist schon fast eine Nebenfunktion.

Design:

Modern und schick ist wie immer das Konzept bei Dyson-Produkten. Trotzdem sticht es stark aus den Designs anderer Firmen heraus. Das liegt wohl daran, dass jedes Gerät so wirken soll, als käme es von einem anderen Planeten.

Praktisch ist auch, dass keine Bauteile mit starkem Verschleiß benutzt wurden, die Leuchte aber trotzdem in alle Richtungen drehbar ist. Im Arm versteckt sich außerdem ein USB-C Stecker, welcher zum Laden von technischen Geräten verwendbar ist.

Sensoren:

Ein Gerät von Dyson kommt niemals ohne Sensoren aus. In der Dyson Lightcycle finden sich gleich mehrere:

  • Helligkeitssensor: Die Bedürfnisse an das Licht können sich je nach Wetter und anderen Faktoren schnell ändern. Daher passt sich die Helligkeit immer an die Umgebung an, ohne dass manuell etwas verändert werden muss.
  • Infrarot-Bewegungsensor: Sofern dies über die App festgelegt wurde, aktiviert die Lampe sich, sobald sich jemand der Leuchte nähert. Das ist beispielsweise in Büros am Schreibtisch praktisch und zeitsparend.

App:

Auch das ist für die Geräte der Firma typisch: Die Smart-Home Vernetzung. Das hat mehrere Vorteile in der täglichen Benutzung. Obwohl es wirklich viele Funktionen gibt, wird die Lampe nicht extra größer oder mit einem Bedienfeld ausgestattet.

So kann die Lampe beispielsweise ein Teil des Einbruchsschutzes werden, da sie für die Zeit des Urlaubs, die Anwesenheit einer Person simuliert. Dazu muss sie nur nahe genug an einem Fenster positioniert werden.

Wählbare Funktionen:

Daran wurde keinesfalls gespart. Keine andere Lampe, die wir kennen, hatte bisher so viele Funktionen.

  • Aufwachen/Wecker: So etwas darf natürlich nicht fehlen. Zu einer eingestellten Zeit wird das Licht langsam wärmer, die Farbtemperatur wird zuvor auf ein nicht zu aggressives Level angepasst.
  • Relax-Modus: Am Abend nach einem stressigen Tag, kann das Licht in angenehmen Farbtönen und einer gemütlichen Helligkeit das Wohlbefinden positiv beeinflussen.
  • Precision Modus: Für Architekten und andere Personen ist es oft wichtig, genaue Maße auf Plänen oder Konstruktionen klar erkennen zu können. Der Precision-Modus passt das Licht genau auf diese Situation an.
  • Boost-Modus: Egal, ob Zahlen oder Striche nur mehr schwer zu erkennen ist, oder die Arbeit bei der Restauration eines Buches besonders genau sein muss: Starkes, helles Licht hilft dabei. Bis zu 20 Minuten geht die Leuchte an die Spitze des Möglichen.

Anwendungszwecke:

Das mit circa 500 Euro wirklich teure Gerät ist daher nur für oft genutzte Plätze, an denen gutes Licht oder mindestens eine der tollen Funktionen dringend benötigt werden, geeignet.

Solche Orte können zum Beispiel der Schreibtisch, das Nachtkästchen, oder auch eine Leselampe auf einem Tisch in der Nähe einer kleinen Bibliothek sein.

Fazit:

Wie fällt also nun das Fazit zu unserem Test aus? Wir empfehlen die Leuchte auf jeden Fall für alle Kunden, die bereit sind, diesen Preis zu zahlen.

Dieser Preis liegt besonders an den hohen Entwicklungskosten und den hochwertigen, teuren Materialien, die bei der Produktion der Lampe verwendet werden.

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1 Kommentar

Dyson Lightcycle Morph: So viel Geld für Licht? | philip-ollinger.at · 29. Januar 2020 um 19:33

[…] in der Einleitung haben wir angedeutet, dass die Lightcycle Morph nicht ganz billig ist. Der Startpreis für die Schreibtischlampe liegt bei 549 Euro, die […]

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