Schon lange kann Yuneec anderen Herstellern Konkurrenz machen. Die Yuneec Mantis Q ist da nur mehr eine Machtdemonstration, oder? Wir denken, dass sich der Entwicklungsaufwand dieser Drohne auf jeden Fall gelohnt hat.

Design:

Irgendwoher kennen wir das doch! Dieser Satz ist der erste, welcher uns zu dieser Unterüberschrift eingefallen ist. Tatsächlich kennen wir ein sehr ähnliches Design bereits von der dji Mavic-Serie.

Trotzdem ist es weiterhin beeindruckend, ein solches Kraftpaket so klein zu bauen. Endgültig sicher, dass die Drohne nicht von dji stammt, kann man sich aber bei der Fernbedienung sein.

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Sie wirkt etwas klobiger und weniger elegant als beispielsweise bei Parrot, liegt dafür aber aufgrund der Form besser und angenehmer in der Hand. Als Bildschirm wird wie bei fast allen Firmen das Smartphone benutzt.

Reichweite und Flugverhalten:

Hier beeindruckt das Gerät mit langer Flugdauer, laut Hersteller bis zu 33 Minuten. Dieser wert kann aber besonders bei starkem Wind und hohen Geschwindigkeiten schwanken.

Wo wir gerade bei Geschwindigkeit sind: Die Yuneec Mantis Q fliegt mit einer Spitzengeschwindigkeit von 72 km/h im Sportmodus.

Kamera und deren Funktionen:

Die maximale Auflösung der Kamera liegt bei 4K, hat aber einen großen Minuspunkt: Die Stabilisierung. Aufgrund des fehlenden Gimbals, wie wir ihn von Drohnen in dieser Preisklasse kennen, kann von einem ruhigen Ergebnis keine Rede sein.

Mit Full-HD Auflösung gibt es eine elektronische 3-Achsen Stabilisierung, welche mäßige Ergebnisse liefert. Ansonsten entstehen aber schöne, scharfe Bilder.

Sprachsteuerung:

Da andere Features schon sehr oft in anderen Reviews erwähnt wurden, wollen wir nur die größte Besonderheit zeigen. Und das ist eindeutig die Sprachsteuerung.

Mit Kommandos wie “abheben” oder “landen”, können schnell und einfach Fotos und Videos gemacht werden. Wie gut diese Funktion dann während des Fluges aufgrund von Distanz und eigenen Geräuschen funktioniert, ist aber fraglich.

Fazit:

Eigentlich sollten wir von dem Fluggerät begeistert sein, doch trotzdem würden wir eher zu einer Mavic Air raten. Warum? Die Firma dji hat einfach die verlässlichste Software für Drohnen.

Wem das aber egal ist, wird mit der Yuneec Mantis Q aber sehr zufrieden sein.

Das sagen andere Redaktionen:

Yuneec gibt eine maximale Reichweite von 800 m an. In der Praxis ist allerdings deutlich früher Schluss. Beim Testflug auf freiem Feld verlor die Mantis Q bereits nach 192 m den Kontakt zum Sender. Immerhin kommt sie auch dann automatisch zurück.

techstage.de über die ersten Testflüge
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1 Kommentar

dji FPV System: Ein neues Erlebnis! | philip-ollinger.at · 24. August 2019 um 12:43

[…] Fernbedienung kommuniziert mit einer extrem niedrigen Latenz mit der Drohne und ist so designt, dass man auch ohne das Gerät zu sehen, alle Funktionen steuern […]

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